Künstler des Jahres 2011 - Axel Flitsch - Ein Leben voller Farbe
Einmal im Jahr zeichnet das Kultur-Netzwerk einen Kreativen zum Künstler des Jahres aus. Die Entscheidungsfindung basiert auf gelebten Fakten. Durch die Auszeichnung erhält der Künstler die Anerkennung, dass seine Arbeit und Einstellung richtungsweisend für die Kunst und Kulturszene sind und dass er seine eigene Welt überzeugend nach außen trägt. Lesen Sie warum Axel Flitsch ein würdiger Preisträger ist.
Kindheit, Krankheit, Tod und zerbrechliche Frauen – Edvard Munch
Die Bremer Kunsthalle zeigt in einer großartigen Ausstellung die manchmal rätselhaften Arbeiten des Maler Edvard Munch. Im Jahr 2005 bat das Osloer Munch Museum die Kollegen in Bremen, das Werk "Das Kind und der Tod" genauer zu untersuchen, da noch Angaben für das Werkverzeichnis fehlten. Was sich dann bei der Untersuchung des Werkes herausstellte war sensationell. Unter der Leinwand befand sich eine zweite Leinwand mit einem weiteren unsignierten und nicht datierten Bild. Im Stil und der Machart konnte das Bild aber eindeutig als Arbeit Munchs erkannt werden.
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Geburt als Kunstperformance: „The Birth of Baby X“
Künstler die sich publikumswirksam in Szene setzen sind nichts Neues. Künstlerinnen die ihre Weiblichkeit so präsentieren ebenfalls nicht. Tracey Emin zeigte so in den 90er Jahren ihr ungemachtes, blutverschmierte Bett und sorgte damals für einen Skandal.
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Der 11. September ist schon unzählige Male dargestellt worden, so noch nie
Die Bilder des 11. September gingen und gehen um die Welt. Ein Attentat in dieser unvorstellbaren Dimension gab es noch nie und wird es hoffentlich auch in Zukunft nicht mehr geben. Jetzt nach 10 Jahren entsteht am Ground Zero ein Mahnmal, der Freedom Tower. 2417 Fuß Höhe wird er haben. Für jedes der Opfer einen Fuß.
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Izere ist das ruandische Wort für Hoffnung - Hoffnung ist Aufrichten
Der Eine hat es gesehen, der Andere kennt es aus Erzählungen und Berichten. Den Völkermord in Ruanda. Der Eine malt klare, sanfte Bilder, der Andere malt das Chaos. Und Beide malen ein Bild zum gleichen Thema. Gemeinsam. Der erste Entwurf zeigte eine ruandische Landschaft. In rotbraunen Erdtönen. Im Vordergrund ein paar weiße Holzkreuze.
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Aufbauen, Ausstellen, Abbauen – eine etwas andere Ausstellung
Bei vielen Ausstellungen herrscht am Tag der Vernissage reger Betrieb und dann hängen die Bilder wochenlang, einsam in irgendwelchen Räumen. Warum also nicht nur mal für einen Tag ausstellen? Dies dachten sich die nordbayerischen Künstler Peter H. Kalb, Axel Flitsch, Peter Tost und Lutz Bechauf, als sie gefragt wurden, ob sie nicht zu einem Firmenjubiläum ausstellen wollten.
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Die Geschichte des Eies, oder Eier die Geschichten erzählen
Sie schreibt, sie denkt und sie hat das Ei neu erfunden, die Künstlerin Cosia Immerscheen. Sie hat etwas genommen, was wohl jeder kennt. Ein Jeder hat es schon roh, gekocht oder gebraten gesehen. Aber noch Niemand hat gesehen, welche Geschichten in einem Ei stecken. Mit Ihren grafischen, fotografischen Bildern, gibt sie den Eiern die unterschiedlichsten Gesichter und bringt sie zum Sprechen.
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Kunstwerk mit vielen Sichtweisen und zahllosen Interpretationen
Kunstwerke kann man aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Auch aus den unterschiedlichsten räumlichen Blickwinkeln. Dazu kann man Kunstwerke in unterschiedlichsten Umgebungen, vor unterschiedlichen Hintergründen betrachten. Und es gibt Kunstwerke, die förmlich dazu einladen, alles oben Genannte mit Ihnen zu tun. Und dann, bei diesem Spiel mit dem Werk, neue Interpretationen für sich zu finden.
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